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Verspannt aufzuwachen ist ein weit verbreitetes Problem

Schlaf soll erholsam sein. Wenn Du aber ständig mit einem steifen Nacken, Schulter- oder Kopfschmerzen aufwachst, dann wird das nichts. Das Problem mit Verspannungen haben viele Leute, und die Gründe dafür sind vielzählig. Einige davon und mögliche Lösungen erklären wir Dir hier, damit Du in Zukunft vielleicht ein wenig besser aufwachen kannst.


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Schlaf im Leben der Menschen

Wir verbringen im Durchschnitt beinahe 30% unseres Lebens damit, zu schlafen. Und das ist auch richtig und wichtig so, denn ohne ausreichend Schlaf kann unser Körper nicht gesund bleiben und sich erholen. Außerdem leidet unsere kognitive Fähigkeit ungemein unter Schlafmangel.
In verschiedenen Kulturen sieht der Schlafplatz unterschiedlich aus. Manchmal so sehr, dass man das Bett der anderen Kultur nicht als Bett erkennt. So zum Beispiel haben wir in Deutschland meist einen Bettkasten, ein Lattenrost und eine Matratze aus Schaumstoff oder mit Federkern.
In Japan haben viele Leute ein Futon als Schlafplatz. Das sind Polster, die man zusammenfalten und im Schrank verstauen kann, wenn man nicht schläft.
In Indien gibt es zusätzlich das Manji, ein Bettgestell, das statt eines Lattenrostes mit Schnüren bespannt ist. Es sieht ein wenig aus wie ein Bett mit Hängematten-Charakter.
Du siehst also, es gibt nicht das eine, richtige Bett. Jeder Rücken benötigt etwas anderes.

Hart, Weich, Mittelhart – und wir sprechen nicht vom Frühstücksei

Matratzen gibt es in Deutschland in unglaublich vielen Varianten. Memory Foam, Federkern, eine Mischung, Wolle, Kaltschaum. Aber nicht nur die Füllung, sondern auch die Härte und sogar die Saison einer Matratze kannst Du wählen. Weich, Hart, Mittelweich, Sommer, Winter – klingt fast wie bei einem Wunschkonzert.
Und dennoch ist es hart, die richtige Matratze zu finden.

Gründe für Verspannungen nach dem Schlaf

Und da haben wir auch schon den ersten Grund, weswegen so viele Leute mit Rückenschmerzen aufwachen. Die falsche Matratze.
Und da Matratzen teuer sind, sind die meisten nicht davon begeistert, verschiedene Matratzen durchzuprobieren. Dafür gibt es jedoch Matratzentopper, die die Qualität einer Matratze verändern können. So können Matratzentopper eine sehr weiche Matratze zu einer Mittelharten werden lassen, indem der Topper hart ist. Vielleicht kannst Du auch mit dem Lattenrost ein wenig rumprobieren?

Das falsche Kopfkissen

Ein anderer Grund kann ein falsches Kopfkissen sein. Zu weich und Dein Nacken wölbt sich zu sehr. Zu hart und Dein Kopf liegt zu hoch, wodurch der Nacken auch unnatürlich gebogen wird. Eine gute Haltung wird häufig als eine solche beschrieben, bei der die Wirbelsäule zwischen Kopf und mittlerem Rücken entspannt und ohne Muskelunterstützung gerade ist. Theoretisch macht es Sinn, allerdings ist es unmöglich, einfach im Betten-Kaufhaus aus den drei oder vier verschiedenen Modellen eins zu wählen und schon die perfekte Haltung einzunehmen. Jeder Mensch hat andere Maße, weswegen jeder Mensch andere Bedürfnisse ans Kissen hat.
Dafür gibt es ergonomische Kissen, Kissen aus Memory Foam, oder mit feinem Getreide oder Kernen gefüllte Kissen. Was all diese Modelle gemein haben: sie passen sich an Deinen Körper an. Jede Nacht aufs neue. So formt sich ein Kissen, das Deinen Kopf in einem natürlichen Winkel bettet und stabilisiert. Es ist allerdings zu Beginn gewöhnungsbedürftig, aber wirklich eine Investition wert.

Zähneknirschen führt zu Verspannungen

Ein weniger simpler Grund: Zähneknirschen. Man soll es nicht meinen, aber wenn Du in der Nacht unbewusst mit den Zähnen knirschst, dann verhärtet sich Deine Muskulatur im Kiefer, was wiederum die Nackenmuskulatur anregt, das gleiche zu tun. Das Problem ist, dass das im Schlaf passiert. Du wirst also nicht wissen, dass Du ein Knirscher bist, besonders wenn Du nicht regelmäßig das Bett teilst. Deswegen ist es eine gute Idee, mal zum Zahnarzt zu gehen, wenn Du ständig mit Nackenschmerzen aufwachst.
Zahnärzte können anhand Deines Bissmodells feststellen, ob Deine Zähne in einer für Knirscher typischen Art abgenutzt sind. Ist das der Fall, raten sie zu einer Knirscherschiene, die Du einfach Nachts anlegst. Das sollte Deine Probleme lösen oder zumindest weniger penetrant machen.

Stress

Auf den ersten Blick zusammenhanglos aber nicht minder wichtig: Stress. Wenn Du in letzter Zeit sehr viel innere Unruhe, Stress und Anspannung mit Dir rumschleppst, dann ist es meist nicht so einfach, all diese Dinge einfach so auf die Seite zu legen, bevor Du ins Bett gehst. Leider kommt es dadurch oft dazu, dass Deine Muskeln sich für eine längere Zeit nicht entspannen, selbst wenn Du bereits eingeschlafen bist.

Diese Anspannung in Kombination mit der oft sehr eintönigen Körperhaltung des Schlafes, führt dazu, dass Du am nächsten Morgen aufwachst und Deine Muskeln schmerzen, sobald Du Dich bewegst. Deine Muskeln hatten sich an die Position der letzten 6 Stunden gewöhnt und gehärtet. Jetzt dagegen an zu gehen sorgt für Schmerz. Schmerz führt zu Anspannung. Anspannung führt zu? Was wohl, Verspannungen. Das ist ein richtiger Teufelskreis, den Du nur durchbrechen kannst, wenn Du ihn gar nicht erst beginnen lässt.
Es gibt Methoden zur Entspannung. Zum Beispiel Meditation, ein warmes Bad, Yin Yoga oder ähnliches. Was für Dich wirkt, kannst nur Du selbst herausfinden. Probiere es einmal, oder lege Dir ein eigenes Ritual zu, das Du jeden Abend durchführst, bevor es ins Bett geht. Dabei ist es egal, ob Du vorher angespannt warst oder nicht – es geht um das Ritual des Loslassens.

Zum Schluss über Verspannungen

Wir hoffen, dass Du eine Lösung für Deine Verspannungen findest. Vielleicht haben Dir diese Tipps ja schon geholfen oder Dich zumindest in die richtige Richtung gelenkt.
Also, Matratze, Kissen, Knirschen der Zähne im Schlaf und Stress und Anspannung Deiner Psyche sind die vier wohl häufigsten Übeltäter für einen verspannten Morgen. Geh diese Dinge nacheinander an, bis Du Deinen Übeltäter gefunden hast, und dann beseitige dieses Problem, sodass Du bald wieder erholt in den Tag starten kannst. Solange hilft Dir vielleicht ja der Einsatz einer Faszien Matte?

Kann eine Physiotherapie bei Verspannungen, helfen?

Oh ja, Physiotherapie ist ein wichtiges Element der Heilung. Auch, wenn keine tatsächlich dokumentierte Verletzung vorliegt. Es kann nicht schaden, wenn Du Dich ein oder zwei Mal im Jahr beim Physiotherapeuten vorstellst und dich richten lässt. Denn nicht nur unser Schlaf hat Einfluss auf unsere Muskeln, sondern auch die falschen Schuhe, ein schwerer Schulterbeutel oder der Job können Deine Muskeln zusätzlich strapazieren. Wenn diese Probleme erkannt und behoben wurden, und Du Dein Bett für Dich richtig ausgestattet hast, dann wirst Du ganz sicher besser aufwachen.

Kann ich Matratzen zurückgeben wenn sie nicht für mich richtig sind?

Manche Anbieter, besonders Online-Anbieter, bieten tatsächlich eine Testphase an. Manchmal sind es 30, manchmal 100 Tage, in denen Du schauen kannst, ob die gekaufte Matratze Dir hilft. Wie das bei Deinem Betten-Markt ist, musst Du immer vor Ort abchecken, und solltest nicht davon ausgehen, dass es überall geht.

Kann man sich an eine harte Matratze gewöhnen, damit man irgendwann keine Verspannungen mehr hat?

Ja, das kann man. Es dauert vielleicht ein paar Nächte oder auch Wochen, aber der Mensch ist sehr anpassungsfähig. Gib Dir etwas Zeit, bevor Du entscheidest, dass eine harte Matratze nichts für Dich ist.

Quellen


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