Der Boxspringbett-Matratzen-Check

– Finde die passende Matratze für Dich –

 

Das Boxspringbett ist, jedenfalls für mich, der Inbegriff eines bequemen, wunderbaren Bettchens – Wer schläft schließlich nicht gern auf einem gefühlten Turm von Matratzen?
Wo wir auch schon beim Thema des Artikels wären: Die Matratzenarten des Boxspringbettes.
Auf was für einem Turm willst du dich betten? Also ja, da gibt es Bonellfederkern, Taschenfederkern, Kaltschaum oder wie wäre es doch lieber mit einer Tonnentaschenfederkern-Matratze… okay, Moment. Gar nicht so eine simple Entscheidung, wie es scheint. Wer soll da noch durchsteigen?
Ganz genau: Du! Denn ich biete Dir eine schnelle Übersicht aller Matratzenarten für dein Boxspringbett.

 

Diese Entscheidung solltest du mit Sorgfalt treffen, da ein Boxspringbett noch so schön aussehen kann – Es muss für dich, deinen Körper und vor allem deinen Schlaf perfekt angepasst sein. Schließlich schläfst du jeden Abend darin ein und wachst jeden neuen Morgen darin auf.
Aber keine Sorge, ich helfe Dir dabei alle Voraussetzungen für die richtige Entscheidung zu treffen
Fangen wir also mal ganz langsam an:

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Wenn Du dir ein Boxspringbett anschaffen willst, solltest du Dich in jedem Falle erst einmal ordentlich darüber schlau machen, auf was es da genau ankommt. Eine der ersten und vor allem wichtigsten Fragen, mit denen Du dich diesbezüglich beschäftigen solltest, ist, welche Matratze am besten für deine Wünsche geeignet ist. Denn Boxspringbett ist nicht gleich Boxspringbett.
Die Art der Matratze ist entscheidend für den Komfort des Bettes. Und dieser ist entscheidend dafür, wie gut du schlafen kannst und wie erholt du in den Tag startest. Und da Schlaf generell sehr wichtig ist, solltest du die Wichtigkeit der richtigen Matratze nicht unterschätzen!

 

Damit Du auch sicher schläfst wie ein Baby, berichte ich Dir in diesem Artikel auch, was Du über die verschiedenen Boxspringbett-Matratzen und ihre Qualitätsmerkmale wissen solltest.

 

Aus wie vielen Matratzen besteht das Boxspringbett?

Ein Bett – Zwei übereinanderliegende Matratzenteile in jeweils einer Matratze. Klingt ein bisschen so wie auf Wolken zu schlafen, findest Du nicht? Wenn Du Dich richtig informierst, ist das auch so bequem, wie du es Dir jetzt vielleicht gerad vorstellst.
Aber wie genau baut sich das Ganze eigentlich auf?
Also das Boxspringbett besteht aus Untermatratze und Obermatratze.

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Die Untermatratze wird übrigens auch Boxspring genannt, wodurch das Bett seinen Namen hat.
In den meisten Fällen werden bei Doppelbetten 2 Matratzen verwendet, die aber nicht wie üblich eine Ritze zwischen sich haben, sondern durch einen sogenannten Topper verbunden werden. Unbequemes in die Bettritze rutschen ist also ausgeschlossen – das ist doch ganz ausgezeichnet, oder?
Die aus Kindertagen bekannte Besucherritze existiert nicht mehr, was in meinen Augen sehr positiv anzumerken ist.
Der Topper ist durchgängig und breitet sich vollständig über beide Matratzen aus.

Du interessierst dich speziell für Topper? Sehr gut, denn auch die Wahl des richtigen Toppers ist ebenfalls ausschlaggebend dafür, wie bequem du es in deinem neuen Boxspringbett hast. Quasi das Sahnehäubchen oder eben das Besondere an der schönen, weichen Wolke, wenn wir bei dem Gedanken bleiben, wie auf Wolken zu schlafen…
Ich habe dazu einen separaten und ausführlichen Artikel für Dich verfasst.
Am Ende dieses Artikels verlinke ich Dir den Artikel rund um die verschiedenen Topper.

Jetzt aber wieder zurück zum übergeordneten Thema: Welche Matratze gibt es für Boxspringbetten und inwiefern unterscheiden sie sich?

 

Die Matratzenarten des Boxspringbettes im Überblick

Kommen wir zum wichtigsten Teil des gesamten Bettes – der Matratze. Wie schon gesagt: Was bringt ein Bett, wenn es gut und bequem aussieht, aber ganz und gar nicht bequem ist?
Um zu entscheiden, was Du am bequemsten findest, ist immer ein Live-Test im Bettengeschäft vorteilhaft. Aber um Dir schonmal grob zu erklären, welche Möglichkeiten Du hast, habe ich Dir in diesem Artikel alle Matratzenarten aufgelistet.
Diese unterscheiden sich in ihrer Preiskategorie, aber vor allem eben in ihrer Qualität und ihren Liegeeigenschaften.

 

Bettenpast Matratze

 

Federkernmatratzen oder Kaltschaummatratzen

– Was ist das Richtige für Dich?

Das Boxspringbett hat seinen Ursprung in den USA, wo Federkernmatratzen zu seiner üblichen Ausstattung gehören. Ein richtig waschechtes Boxspringbett besteht also aus einer Federkern-Matratze.

Hier in Deutschland wird allerdings eine andere Matratzenart immer beliebter – die hochwertige Kaltschaummatratze. Immer mehr Boxspringbetten werden also mit dieser Matratzenart ausgestattet.
Aber diese Unterscheidung ist längst nicht die Entscheidende – Es gibt nämlich sowohl Unterschiede in der Qualität, als auch in den Liegeeigenschaften beider übergeordneter Matratzenarten.
Fangen wir also mal mit der ursprünglichen Federkern-Matratze an.

 

Das Original: Boxspringbett mit Federkernmatratze

1) Bonellfederkern

Die Matratze mit Bonellfederkern ist die Einfachste ihrer Art und zählt zu der kostengünstigsten Variante unter den Matratzenarten des Boxspringbettes.
Sie reagiert flächenelastisch, aufgrund von miteinander verbundenen Federn. Sobald Du also Druck auf eine Feder ausübst, reagieren alle Federn gemeinsam und es entsteht ein leichter Schwung oder eine Federung, wie Du es nennen möchtest.

Die Bonellfederkerne sind als Untermatratze definitiv geeignet. Sie bieten Dir eine dezente Federung, die in den meisten Fällen als angenehm wahrgenommen wird.
Allerdings eignen sich Bonellfederkern-Matratzen eher weniger als Obermatratze. Dies hat vor allem den Grund, dass sie es nicht schaffen deinen Körper zielgerecht zu stützen. Sie sind sehr weich und ergeben als Obermatratze eine stärkere Federung, die oft als unangenehm empfunden wird. Man versinkt quasi in der Matratze und dies führt auf Dauer sehr wahrscheinlich zu Verspannungen.
Natürlich musst Du für Dich selbst entscheiden, ob Du die Matratze mit Bonellfederkern als bequem oder störend empfindest.
In der Regel handelt es sich also bei den „auffällig“ günstigen Boxspringbetten um eine Ausstattung mit Bonellfederkern-Matratzen in der Unter- und auch Obermatratze.

Eignung als Obermatratze: Schlecht

 

2) Taschenfederkern

Im Gegensatz zu den Bonellfederkern-Matratzen reagieren die Taschenfederkern-Matratzen punktelastisch. Hier sind die Federn getrennt eingearbeitet und reagieren dementsprechend unabhängig voneinander. Wie der Name verrät, sind alle Federn in Taschen eingenäht. Bei Druck geben diese einzeln nach. Taschenfederkern-Matratzen bieten Dir eine angenehme Entlastung des gesamten Körpers, wodurch Du ein stabiles und sehr bequemes Liegegefühl hast.
Grundsätzlich eignen sich Taschenfederkern-Matratzen also sehr gut als Obermatratze und bieten eine geeignete Ergänzung, wenn Dein Boxspringbett als Untermatratze eine Bonellfederkern-Matratze bietet.

Eignung als Obermatratze: Gut
Eignung als Untermatratze: Gut

 

3) Tonnenfederkern

Wer es noch ein bisschen hochwertiger mag, findet in der Tonnenfederkern-Matratze sein Glück. Die „bauchige“ Form gibt der Matratzenart ihren Namen, da sie an eine Tonne erinnert. Der Vorteil: Die einzelnen Federn sind so konzipiert, dass sie für eine progressive Federleistung sorgen. Du übst also Druck auf eine Feder aus und diese reagiert mit Widerstand darauf. Je mehr Druck, desto mehr Widerstand. Dadurch wird Dein Körper perfekt gestützt. Wenn du generell an Rückenschmerzen leidest, ist diese Art Matratze wunderbar für dich geeignet, sie entlastet nämlich Deine Wirbelsäule optimal.
Von allen Federkernmatratzen bietet die Tonnentaschenfederkerne eine einzigartige Modernität und den maximalen Komfort. Besonders gut ist dein Boxspringbett dementsprechend ausgestattet, wenn sowohl Untermatratze als auch Obermatratze aus Tonnenfederkernen bestehen.

Eignung als Obermatratze: Sehr gut
Eignung als Untermatratze: Sehr gut

 

Choosing mattress and bed.

Generelle Qualitätsmerkmale der Federkernmatratze

  • Anzahl der Federn:
    Eine Federkernmatratze sollte mindestens 250 Federn / m² Die Federn sorgen für eine gezielte Unterstützung deines Körpers. Je mehr Federn dabei helfen desto besser. Manche Händler sparen sich Kosten, indem sie wenige Federn verarbeiten. Dadurch hast du dann zwar ein günstiges Bett, aber auch dementsprechend verschlechterten Komfort.
  • Dicke der Schaumstoffschicht
    Die Polsterung über den Federn sollte mindestens 3cm betragen. Je dünner die Polsterung, desto unbequemer wirst Du die Federn unter deinem Körper bemerken. Wenn Deine Matratze schlecht verarbeitet ist, kann es sogar passieren, dass die Federn die Schaumstoffschicht beschädigen. Wenn die Federn dann deutlich an der Oberfläche hervortreten, kannst du dir ungefähr vorstellen wie bequem das Ganze dann noch ist – genau: Eher weniger.
    Also aufgepasst bei vergleichsweise billigen Boxspringbetten: Oft wird neben der Feder-Anzahl auch an der Schaumstoffschicht gespart.
    Und wie ärgerlich wäre es, wenn dein Traumbett nach kurzer Zeit schon seinen Komfort verliert?
  • Drahtdicke / HärtegradDie empfohlene Drahtdicke reguliert je nach Körpergewicht. Die sogenannten Härtegrade werden je nach Hersteller unterschiedlich angeboten. So kannst du teilweise auch unterschiedliche Härtegrade pro Matratze wählen. Beispielsweise, wenn du mit deinem Partner gemeinsam dieses Boxspringbett nutzt, solltet ihr euch je nach eurem Gewicht unterschiedliche Härtegerade bestellen.Je höher der Härtegrad, desto dicker ist der Draht der Feder und dementsprechend fester ist die gesamte Matratze. Wenn der Draht zu dünn ist, können sich schnell Kuhlen bilden, die den Komfort beeinträchtigen.Also lässt sich zusammenfassend sagen, dass du den Härtegrad deiner Matratze passend zu deinem Körpergewicht wählen solltest. Jeder zu weich, noch zu hart, ist vorteilhaft für dein Wohlbefinden. Diese Eigenschaft sollte auch keineswegs unterschätzt werden, denn je besser dein Härtegrad gewählt ist, desto besser kannst du schlafen.

 


Härtegrad richtig wählen – Welcher Härtegrad eignet sich für Dich?

Es gibt 5 verschiedene Härtegrade:

H1: Sehr weich
H2: Weich

H3: Fest
H4: Sehr fest
H5: Extrem fest

Die Faustregel besagt, dass bei einem BMI von unter 25 Härtegrad 2 am geeignetsten ist.
Bei einem BMI von 25 wäre es dann Härtegrad 3.
Ab einem BMI von 30 eignet sich Härtegrad 4 am besten.

 

Leider kommt es oft vor, dass die verschiedenen Händler die Härte der Matratze falsch einschätzen und sie dann mit einem „falschen“ Härtegrad versehen.
Deshalb Vorsicht: Der Härtegrad ist zwar wichtig für den Schlafkomfort, aber kann regulär nicht ausschließlich nach seiner Bezeichnung gewählt werden, bzw. ausschlaggebend für die Kaufentscheidung sein.
Deshalb ist es sehr wichtig, sich darüber genau zu informieren!
Frag also am besten bei dem Hersteller nach, wie der besagte Härtegrad zustande kommt und welcher Härtegrad bei dieser Matratze für Dein Gewicht am besten eignet.
Ist der Kontakt zum Händler nicht direkt möglich, ist es hilfreich, wenn Du Dir ein paar Erfahrungs- und/oder Testberichte anschaust.

Bettenpast Matratze

 

Die Beliebte: Das Boxspringbett mit Kaltschaummatratze

Jedenfalls hierzulande gehört die Kaltschaummatratze definitiv zu den Sternchen unter den Matratzen. Wir Deutschen lieben sie.
Das wird wohl daherkommen, dass die Kaltschaummatratze dafür bekannt ist, den Körper ganz gezielt an den Stellen zu unterstützen und zwar überall wo er die Matratze berührt. Die hohe Punktelastizität, von der hierbei gesprochen wird, ist ein Grund für die wachsende Beliebtheit dieser Matratzenart für Boxspringbetten.
Das Besondere an Kaltschaummatratzen ist, dass sie meistens in 7-Zonen aufgeteilt sind. Das bedeutet, dass die Matratze in ihren jeweiligen Zonen unterschiedlich fest ist und dadurch genau abgestimmt auf Deinen Körper nachgibt.
So ist zum Beispiel dein Schulter- und Beckenbereich optimal eingebettet und deine Wirbelsäule entlastet.
Die 7-Zonen Kaltschaummatratze ermöglicht Dir während des Liegens eine natürliche Haltung der Wirbelsäule, wodurch du Rückenschmerzen und Verspannungen im Normalfall „Adieu“ sagen kannst.

Wer also öfter an Verspannungen, Rückenbeschwerden oder sogar Druckstellen leidet, geht mit der Kaltschaummatratze einen guten Weg. Aber auch generell bietet sie einen sehr hohen Komfort, der durchaus seine Vorzüge hat.

 

Generelles Qualitätsmerkmal der Kaltschaummatratze:

Das Raumgewicht

Qualitativ geht man bei Kaltschaummatratzen nach dem Raumgewicht. Ganz nach dem Motto: Qualität wiegt!
Je höher das Gewicht, desto länger hält sie und desto punktelastischer ist sie. Allerdings steigt mit dem Gewicht auch die Härte der Matratze.
Wenn du zu einer sehr hochwertigen Kaltschaummatratze greifst, hat diese meistens eine zusätzliche Komfortschicht aus Naturlatex oder Viscoschaum.

Generell lässt sich sagen, dass ein Raumgewicht von mindestens 40 kg/m³ vorhanden sein sollte, damit du dir sicher sein kannst, dass deine Kaltschaummatratze dich in den optimalen Schlaf befördert und lange, lange Zeit auf deinem Boxspringbett Platz findet.

Bettenpast Matratze

Jetzt bist du fast bereit, dich auf die Suche nach Deinem perfekten Boxspringbett zu begeben.
Aber da war noch was: Der Topper.
Auch bei diesem gibt es gewisse Unterschiede, von denen Du Bescheid wissen solltest.
Ich bin schonmal sehr froh, dass du dir Zeit nimmst, dich über die passende Matratzenart zu informieren. Nimm dir nun also bitte noch ein bisschen mehr Zeit und wähle auch Deinen Topper nicht zu fahrlässig!
Hier kommst du direkt zu unserem Artikel rund ums Thema Topper.

 

Du hast noch Fragen bezüglich Boxspringbetten oder der passenden Matratze, die ich Dir noch nicht beantworten konnte? Oder Du hast interessante Ergänzungen, Anmerkungen oder sonstiges? Schreib es gerne in die Kommentare! Oder schau bei uns im Blog vorbei und finde viele weitere Info’s rund um Boxspringbetten!

 

Jetzt weißt du Bescheid & kannst Dein Traumbett im Bettenfinder suchen

 

 

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