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Schlafqualität verbessern: Dazu raten Experten

Schlafqualität verbessern: Dazu raten Experten


Probleme mit dem Einschlafen oder Durchschlafen betreffen Millionen von Menschen. Nahezu jeder kennt dazu Ratschläge, die den Schlummer verbessern sollen. Aber nicht jeder Rat ist sinnvoll. Hast du auch schon einmal von Tipps gehört? In diesem Artikel stellen wir dir Maßnahmen vor, die Abhilfe schaffen.

Bildschirmzeit vor dem Schlafen gehen reduzieren

Sechs, acht oder gar zehn Stunden am Smartphone sind für die meisten Deutschen keine Seltenheit mehr. Nicht nur für Social Media wird im Überfluss Zeit aufgewandt. Der Beruf erfordert von Angestellten und Selbstständigen ebenfalls, ständig zu telefonieren oder sich in Meetings einzuwählen. Ist das lässige Surfen in Apps auch für dich ein abendliches Ritual vor dem Einschlafen dar? Experten raten davon ab. Ein Grund liegt in dem für die Augen schädlichen Blaulicht. In wissenschaftlichen Studien schliefen Probanden mit Bildschirmzeit direkt vor dem Schlafen erst Stunden später ein als solche ohne Handynutzung. Häufig wühlen Inhalte auf und versetzen uns in einen Wachzustand, der gerade zu vermeiden ist. Daher solltest du vor dem Schlafengehen lesen oder völlig auf Aktivitäten verzichten.

Die Rolle der Untergrunds beim Schlafen

Ein passender Lattenrost sowie eine geeignete Matratze fördern eine ausgewogene Nachtruhe. Je nach Größe und Körpergewicht wählst du einen weichen oder harten Untergrund. Idealerweise verteilt die Matratze das Gewicht punktgenau und bildet eine stabilen Basis für den Rücken. Auch der Lattenrost trägt zu einem gesunden Schlummer bei. Von Vorteil sind Modelle, die über eine ausreichende Elastizität verfügen. Auf dem Markt finden sich beispielsweise verstellbare Lattenroste. Die justierst du mithilfe von Schiebern nach individuellem Geschmack. Das trägt verschiedenen Schlaftypen Rechnung, weil die Position des Körpers zu einem unterschiedlichen Einsinken auf der Matratze führt. Passt du den Rost an diese Eigenheiten an, kannst du Rückenproblemen vorbeugen. Ebenfalls ist es möglich, die Kopfseite bei einigen Modellen wie von Meisterschlaf höher zu stellen. Hier solltest du individuell wählen.

Gesunde Ernährung für besseren Schlaf

Nicht außer Acht lassen darfst du weiche Faktoren aus dem Alltag, die den Schlafrhythmus ebenfalls beeinflussen. Zu einer gesunden Lebensweise gehört ferner eine ausgewogene Ernährung. Sie fördert zugleich die nächtliche Ruhe. Denn der Verdauungstrakt muss umso mehr arbeiten, je mehr er beansprucht wird. Nimm aus diesem Grund noch maximal zwei Stunden vor dem Zubettgehen leichte Kost zu dir. Ein bekannter Ratschlag aus dem Volksmund empfiehlt den Verzicht auf fettige und schwere Speisen. Zur Aufrechterhaltung der Körperfunktionen ist es zudem ratsam, vorwiegend frisches Obst und Gemüse zu essen. Die darin enthaltenen Nährstoffe regulieren den Hormonhaushalt und sorgen für eine balancierte Ausschüttung von Schlafhormonen.

Bei anhaltenden Schlafproblemen einen Arzt konsultieren

Nahezu alle Personen haben gelegentlich Schwierigkeiten, in den Schlaf zu finden. Geschieht dies über einen kurzen Zeitraum, sind Sorgen unbegründet. Halten die Einschlafprobleme über einen längeren Zeitraum an, musst du unbedingt einen Arzt konsultieren. Dahinter können psychische Schwierigkeiten durch andauernden Stress stecken. Ebenso treten Schlafhindernisse als Folge von depressiven Episoden oder anderen Krankheiten auf. Als weiterer potenzieller Verursacher gelten Stoffwechselerkrankungen. Um Derartiges auszuschließen, solltest du bei nächtlichen Hindernissen frühzeitig mit dem Hausarzt oder Fachspezialisten sprechen.